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Arsenicum album

Weisses Arsenik

Sehr zuverlässig in seiner Anwendung ist diese homöopathische Arznei bei großer Schwäche und Erschöpfung nach leichtester Anstrengung. Diese stets in Verbindung mit einer Reizbarkeit der Muskeln. Brennende Schmerzen die durch Hitze besser werden. Unstillbarer Durst. Beschwerden an der See. Folgen von Alkoholismus, Vergiftung durch Leichengift, böse Folgen von verdorbener Nahrung, tierischer Substanz oder wasserhaltigem Obst.

Arsenicum album ist gekennzeichnet durch viele große Ängste die den Menschen treiben ständige seine Lage (Position) zu ändern.

Angst um die eigene Gesundheit und seiner Kinder und Verwandten.                                                                    Angst vor drohendem oder plötzlichem Tod, vor unerklärlichen Befürchtungen.                                                   Angst, qualvoll mit Ruhelosigkeit die ihn von einer Seite zu anderen treibt und die ihn aus dem Bett treibt.       Angst vor Ansteckung und vor Krankheitserregern, vor Nähe, vor Verunreinigung.                                         Qualvolle Angst auch mit Erbrechen, Angst verhindert das Atmen. Angst die ihn zittern lässt.                              Angst die begleitet wird von Übelkeit, Ohnmacht oder Herzklopfen.                                                                      Angst wenn etwas von ihm erwartet wird.                                                                                                                  Angst um seinen Besitz, beklaut zu werden, vor Armut, zu kurz zu kommen, zu verhungern.                      Empfindlich gegen äußere und geistige Eindrücke (Reden anderer, Informationen).                                       Gedanken über (seine) Krankheit und an den Tod.  Gedanken drängen sich immer wieder auf und schwirren durcheinander. Neigung zu übertriebener Phantasie. Orientierungslos, wie in einem Traum. Neigung sich zu strecken (größer machen) und sich abzusichern. Neigung zum sortieren.

Auslöser dieser Ängste können sein:                                                                                                                        Abkühlung (unterkühlte Stimmung), Bestrafung, Verbote. Strenge Eltern, Erziehung.                                     Verdorbene Nahrungsmittel, Vergiftung. Chininmissbrauch (Anwendung bei Malaria, Fiebersenker, Muskelkrämpfe). Schweppes Bitter Lemon.                                                                                                                                           Krebs, Überanstrengung beim Bergsteigen, Verletzung durch Überanstrengung. Schuldgefühle





Die Wurzeln unserer Füße

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Der Frühling beginnt zwar erst in einigen Wochen aber seine Antriebskraft ist deutlich in uns spürbar. Viele von uns nehmen seine Kräfte bereits wahr und es drängt uns etwas zu kreieren, zu formen oder zu bauen, etwas Neues zu beginnen.

Und auch die planetaren Kräfte des Widders und des Stiers treiben uns an, vorwärts gehen zu wollen. Wie die Blumen jedes Jahr aufs Neue wollen wir wieder zu unserer vollen Pracht und Blüte erstrahlen um unsere Individualität und unsere Ideen zu leben. Möglicherweise haben wir unsere Ideen bereits zu Papier gebracht und stehen sozusagen in den Startlöcher um das Ganze um zusetzen, zu manifestieren. Um unsere geistigen Konzepte in die Tat umzusetzen benötigen wir nicht nur unseren Kopf, genauso wichtig sind unsere Füße. Ja richtig gelesen. Unsere Ideen entstammen nämlich oft aus Geistesblitzen oder Eingebungen heraus, besonders die, die uns neu erscheinen. Es brodelt also das ein oder andere Mal heftig in unseren Gehirnwindungen. Wir überlegen, wägen ab und verwerfen, haben fantastische Ideen. Mit da oben, also mit der geistigen Welt, sind wir gut verbunden, die Anbindung ist topp. Aber was ist mit dem unteren Bereich, mit der Erde mit unseren Füßen die ja dafür sorgen, dass wir auch fest auf der Erde stehen wenn das eine oder andere Konzept mal verpufft. Und schließlich brauchen unsere Ideen ja auch einen nahrhaften Boden um wachsen zu können. Wie sieht es da mit der Anbindung aus? Nehmen wir unsere Füße überhaupt wahr, oder schweben wir über dem Boden. Sind sie warm oder kalt? Neigen wir zur Hornhaut oder Blasen, leiden wir unter einem Fersensporn oder schwitzen unsere Füße, wir ist unser Fußgewölbe beschaffen? Haben sich Fehlstellung unserer Füße bereits hochgearbeitet zu unseren Hüften? Schenken wir unseren Füßen ab heute mehr Aufmerksamkeit. Dazu können wir sie mit einem Fußbad verwöhnen, sie massieren und salben. Barfuß laufen so oft wir können, mit den Zehen kleine Stöckchen oder Kugeln greifen so wie wir es als Kind gemacht haben. Uns vorstellen das viele kleine Wurzeln aus unseren Füßen sich ihren Weg in Mutter Erde bahnen.

Denn wollen wir unsere Leben leben, etwas wachsen lassen ist es unumgänglich gut geerdet zu sein. Wir brauchen einen guten Boden der uns nährt. Wir brauchen Kontakt zu Mutter Erde. Denn nur aus einer Wurzel die gesund ist, tief in Mutter Erde hineinragt um optimal von ihr versorgt zu werden, können wir uns Aufrichten und uns Verwirklichen.


Christrose, schwarze Nießwurz

Helleborus niger

Die Christrose blüht in der dunkelsten Zeit des Jahres von Dezember bis März. Dies sind Tage des Rückzugs um Klarheit zu erhalten Altes und Schweres abzustreifen.

Die weißen Blüten der Christrose vermitteln uns die Botschaft von Erleuchtung und Reinheit. Der schwarze Wurzelstock (Rhizom) gab ihr den Namen schwarze Nießwurz. Damit teilt uns die Pflanze mit, dass es in ihr um etwas Unergründliches, Unbewusstes und Dunkles geht. Das Dunkle ist nach der Vier-Säfte-Lehre nach Galenus auch ein Übermaß an schwarzen bitteren Schleim der in Verbindung gebracht wird mit psychischen Leiden. Im Altertum gab man die zerriebene Nieß Wurz auf die Nasenschleimhäute um den Erkrankten durch heftiges Niesen von alten Verkrustungen zu befreien. In der Homöopathie hilft die Pflanze in ihrer potenzierten Form Menschen dessen Sinne abgestumpft sind oder in eine Depression gefallen sind. Ausgelöst wurde die Depression durch eine enttäuschte Liebe oder Heimweh, Verletzungen durch Erschütterung, Folgen durch Abkühlung oder durch Masern.

Der Erkrankte macht einen verwirrten und benommenen Eindruck. Er starrt vor sich hin beantwortet Fragen erst nach Wiederholung oder längerer Überlegung. Er fühlt sich wie abgeschnitten von der Gesellschaft, wie entrückt. Er ist traurig oder neidisch wenn er andere glücklich sieht. Alles ist ihm gleichgültig, sowohl äußere Eindrücke und Leiden, wie auch seine Angehörigen und geliebte Personen. Er fühlt sich zunehmend hilflos da er unter einer fortschreitenden Muskelschwäche leidet und diese sich verschlimmert sobald er abgelenkt wird. Automatische Bewegungen eines Armes, Beines oder des Kopf sind zu beobachten. Recken der Glieder, die Daumen sind in die Handflächen gepresst. Tag und Nacht läuft er hin und her mit seufzender Atmung. Es kommt mehr und mehr zu einer Passivität, die sich dadurch zeigt, das der Mensch schweigend und wie betäubt auf einem Stuhl sitzt und ständig an seine Beschwerden denkt. Er kann weder lernen noch studieren, wird sogar bewusstlos beim Lesen. Er neigt auch zu zornigen Ausbrüchen wenn man ihn anspricht, unterbricht oder ihn tröstet. Er fühlt sich verkannt denn seiner Meinung nach kann er große Dinge vollbringen. Diese Traurigkeit findet man bei jungen wie älteren Menschen. Helleborus niger hilft Menschen wieder einen Weg aus ihrer Dunkelheit zu finden.

Weitere Beschwerden: Ausfall von Haar und Nägeln, Mundgeruch, zupft an den Lippen, Gewebe vernichtende Hautausschläge, Schwäche des Seh- und Hörvermögens, Geschmacksstörungen, Schielen, Augen verdreht, Meningitis, Encephalitis, Analgesie - Aufhebung des Schmerzempfinden, Demenz, Anämie, Colitis.


Vanille

Samen der Orchidee Vanilla planifolia

Die Bestäubung durch die stachellose Melipona Biene und einer speziellen Kolibri art die beide nur in Mexiko heimisch sind, macht die Vanille zu einem sehr kostbaren Gewürz. Bereits die Azteken waren sich dieser Kostbarkeit bewusst und kannten auch die Wirksamkeit der Vanille. Sie diente ihnen nicht nur als Aromastoff sondern auch zur Stärkung des Gedächtnis und der Nerven. Bevor sie allerdings in den Besitz der "schwarzen Blume" kamen, mussten Sie zuerst den Stamm der Totonaken besiegen. Das Lösegeld ließen sie sich zu einem erheblichen Teil in Vanille auszahlen. Schon damals wie heute wird die Vanille wegen ihrer erotisierenden Wirkung zur Herstellung von Parfüm und Kosmetik verwendet. Seinerzeit auch als Lockmittel um den Erhalt des Stammes zu sichern. Auch die Homöopathie machte sich die Wirkung der Vanille zu nutze und hilft speziell bei Beschwerden der weiblichen Geschlechtsorgane. Bei Gebärmutterblutungen außerhalb der Menstruation, genannt Metrorrhagie. Die Blutung tritt plötzlich auf und wird hervorgerufen durch Erschütterungen oder tritt auf während der Wehen oder einige Tage nach der Geburt, ist reichlich und hellrot. Weiterhin bei drohender Fehlgeburt infolge von Gewitter oder Verletzungen. Ebenfalls bei falschen oder schwachen Wehen oder wenn die Wehen aufhören. Folgen durch Säfteverlust wie Nasenbluten, Speichelfluss, Durchfall, langandauernde und reichliche Menses was Hysterie auslöst. Konvulsionen während der Entbindung, im Kindbett und bei Epilepsie, sowie Ohnmacht während der Entbindung. Ebenfalls bei Knochenkaries, Knochenschmerzen sowie Schmerzen bei kanzerösen Erkrankungen. Die Vanille hilft weiterhin bei Entzündungen (Lungen), Pilzerkrankungen und wird sie als Schockmittel eingesetzt. 


Sternanis

Illicum verum

Aus China stammend wächst der Sternanis an einem immergrünen Baum und wird in der chinesischen Küche als Gewürz für Fleischgerichte und als Bestandteil von Sojasauce verwendet. Mitgebracht von Marco Polo um 1275 fand der Sternanis allerdings erst viele Jahrhunderte später seine Aufmerksamkeit in unserer heimischen Küche. Als Zutat bei Glühwein/Grog, Pflaumenmus und Gebäck läutet er mit seinem Duft und Geschmack die Advents und Weihnachtszeit ein. Die eine Zeit der Besinnung und des Angekommen sein kann. Denn zu Beginn der Rauhnächte hat sich die Natur vollkommen zurückgezogen, hat sie alles wieder eingeatmet und sollten auch wir zu uns kommen. Dies erklärt auch, warum uns der Sternanis als Duftöl oder Rauchwerk ein Gefühl von Urvertrauen vermitteln kann. Zurück in die Arme der Mutter (Erde). Da man Sternanis auch eine hellsichtige Wirkung nachsagt passt er ebenfalls wunderbar in diese Zeit um zu schauen was das kommende Jahr bringen mag. "Rauka gehen", ein Brauch den bereits unserer Ahnen anwendeten.

Auf der Körperebene hat das aus Sternanis hergestellte Öl oder ein zubereiteter Tee schmerzstillende und schleimlösende Wirkung bei Husten. Es hilft bei Magenkrämpfen, schlechtem Atem, Zahnschmerzen und regt die Milchbildung an (nicht zu empfehlen bei Schwangeren).


Juniperus communis

Wacholder

Althochdeutsch: wehalt oder wechal = Munterer lebensfrische Baum auch von: "Kranewitt" abgeleitet von Krametsvogel = Wacholderdrossel. Für die Germanen war das Wacholderholz heilig, daher verwendeten sie es bei ihren Opferritualen. Da der Wacholder zu den Sonnenkräutern gehört, ist eine seiner Wirkungen die Lebenskraft, besonders nach langer Krankheit und bei Depressionen, wieder ansteigen zu lassen. Man sagt, der Wacholder bringt Licht ins Dunkle. Er aktiviert die Gehirntätigkeit und kräftigt den Sehnerv. Verwendet wird Wacholder unter anderem als Öl bei Muskel und Gelenkschmerzen. Man kennt ihn als Beigabe zum Sauerkraut, für Marinaden, für Fleisch und Fischgericht und zur Herstellung von Gin und Genever. Als Teemischung bestehend zu gleichen Teilen: Wacholder, Liebstöckelwurzel, Hauhechelwurzel und Süßholzwurzel bei Husten, übel riechendem Durchfall, Galle und Leberleiden und wegen seiner entwässernden Funktion bei Harnwegsinfektionen, Nierengries, Nierensteine und Gicht. Weil Wacholder das Blut entschlackt wird er ebenfalls angewandt bei Arthritis und bei Rheuma wenn die Beschwerden durch kalte Witterung hervorgerufen werden. Ansonsten unterstützt er die Verdauung und bringt Hilfe bei Sodbrennen, Blähungen und vertreibt den Heliobacter pylori.

Nach einer Kur von Sebastian Kneipp kaut man am ersten Tag 5 Wacholderbeeren und trinkt dazu ein Glas Wasser. Man erhöht die Dosis bis auf 15 Beeren und zählt dann wieder rückwärts.

Der Wacholder hat auch eine Wirkung auf das Wurzelchakra. Er unterstützt die Auslösung von Blockaden in diesem Bereich. Dazu gehören Themen wie: Urvertrauen, Lebenswille, Sicherheit, Stabilität, Durchsetzungskraft, sowie Erkrankungen im Bereich von Knochen, Blut, Nieren und Dickdarm. Als Feuerpflanze transformiert der Wacholder Emotionen wie Angst, Wut und Zorn, energetisiert unseren Willen und stärkt unseren Mut.

Folgendes Ritual kann hierbei hilfreich sein:             Verbrenne 3 Monate lang jeweils an Neu und Vollmond 5 Wacholderbeeren auf glühender Räucherkohle. Sei aufmerksam und notiere alle Veränderung die sich Dir während dieser Zeit zeigen.


Capsicum annuum

Chilis, Cayennepfeffer, Gemüsepaprika

Capsicum kommt in der homöopathischen Behandlung zum Einsatz bei Beschwerden durch Heimweh. Ausgelöst durch Klassenfahrt, Umzug, Urlaub, Tod der Eltern sowie jegliche Änderung der täglichen Routine. Das körperliche Beschwerdebild wird von Schlaflosigkeit, einer Verschlimmerung durch geringsten Luftzug (Bewegung), Kälte in Form von Wasser, Luft, Abdecken, Feuchtigkeit, Baden und Trinken. Alles was seinen gemütlichen und bekannten (Lebens) Zustand unterbricht. So hat der Betroffenen Beschwerden zu Beginn einer Bewegung die aber gebessert werden wenn er sich an seine neue Situation gewöhnt hat, sprich: fortgesetzte Bewegung bessert. Ärgerlich ist er, sehnt sich zurück nach der alten (früher war alles besser) Zeit und will allein gelassen werden. Das lässt ihn plump und träge ausschauen, seine Muskulatur erschlafft. Er neigt zu brennenden Schmerzen wie von Pfeffer an: Zungenspitze, innerer Hals, Magen, Stuhl, blutenden Hämorrhoiden und Prostata. Ziehende Schmerzen im Rücken nach Stuhlgang, der blutig und schleimig ist. Blasenentzündung, Capsicum hilft auch Rauchern und Trinkern bei Halsschmerzen und chronischer Halsentzündung. Magenkrebs - der Magen als Ort der Heimat. Dem Heimweh Erkrankten verlangt es ihn nach Stimulantien, nach Kaffee der aber nicht vertragen wird. sein Durst ist groß; aber das Trinken verursacht Schaudern. So stehen seine Absichten oft im Widerspruch zu seinen Worten (Wünschen). Ein weiterer wichtiger Hinweis für die Behandlung von Capsicum sind äußert schmerzhafte und berührungsempfindlichen Ohren mit Brennen und Stechen. Chronische Eiterung des Mittelohrs mit einer Beteiligung des Mastoids.


Digitalis purpurea

Fingerhut

Herzschwäche mit vergrößerter und wund schmerzender Leber als Folge traumatisch, unerlöster Erfahrungen. Über Erlebnisse die tief vergraben sind nicht sprechen können oder wollen. Gewissensangst, fühlt sich als Verbrecher weil er einer für sich bedrohlichen Situation entfliehen möchte. Beschwerden durch Kummer oder Schicksalsschläge sowie Folge von Enttäuschungen. Die Ditalispersönlichkeit zeigt sich aber auch skrupelos, ohne Mitleid, ungehorsam oder rasend vor Zorn. Der Puls des Betroffenen ist schwach, unregelmäßig und abnorm langsam. Er hat das Gefühl zu ersticken. Niedergeschlagen und ängstlich blickt er in die Zukunft. Seine Leistungskraft hat er längst überschritten und fürchtet jeden Moment sein Herz könnte stehen bleiben wenn er sich bewegt. Gekennzeichnet ist dies durch Atemnot, Bewusstlosigkeit mit neuralgischen Magenschmerzen. (Magenbeschwerden gehen übrigens oft Erkrankungen des Herzens voraus.) Übelkeit, süßer Geschmack mit reichlich Speichelfluß. Extreme Empfindlichkeit des Oberbauchs. Kaltes Wasser und Eiskrem verursachen einen scharfen Schmerz der in die Nase und Stirn ausstrahlt. Seine Haut fühlt sich kalt an und das Gesicht ist blau. Dauernder Harndrang in Tropfen, dunkel, heiß, brennend mit scharfem, schneidenden Schmerzen im Blasenhals. Prostataleiden.

An Digitalis sollte man auch denken bei beginnendem Vorhofflimmern oder Flattern besonders nach Gelenkrheumatismus und Mitralklappenaffektionen.



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Lac vaccinum defloratum

Entrahmte Kuhmilch

Beschreibt eine überaus verfrorene Person die selbst durch ein warmes Zimmer oder warme Kleidung nicht warm werden kann. Sie hat das Gefühl als ob ein kalter Luftzug durch den Raum weht oder sie angefächelt wird. Diese Person ist sehr schuldbewusst und macht den Eindruck sie hätte lange Zeit gelitten und es gehe nun mit ihr bergab. Sie hat das Bedürfnis alles was sie in ihrem Leben falsch gemacht hat in einem Kloster zu beichten, sie will sogar dort eintreten. Weiterhin leidet sie unter Furcht in engen Räumen, Furcht Türen könnten sich schliessen und sie würde ersticken. Der Raum steht symbolisch für den eigenen Lebensraum der hier schon früh durch eine wichtige dominante Person begrenzt wurde. Zu diesen Ängsten gesellt sich eine Traurigkeit mit dem Gefühl keine Freunde mehr zu haben also isoliert zu sein. Sie fühlt sich des Lebens überdrüssig und möchte sich selbst zerstören.

Das Hauptsymptom wie bei allen Milchmittel Arzneien ist seine Unverträglichkeit von Milch. Abmagerung und Unterernährung sowie Kleinkinder die krankhaft zunehmen, durch Milchgenuss. Migräneartige Kopfschmerzen nach Milchgenuss. Auch Kopfschmerzen bei Stillenden wenn die Milch einschiesst oder versiegt. Sehprobleme und extreme Lichtscheu die besser werden durch kalte Anwendungen, ein dunkles Zimmer oder reichlichem Wasserlassen. Auch Wassersucht durch organische Herzkrankheit oder chronische Leberbeschwerden zeichnen diese Arznei aus. Diese Menschen fühlen sich stets schwach, jede Art von Anstrengung wird nicht vertragen sogar das Gehen ermüdet sie. Und sie haben eine Neigung zu rheumatischen und neuralgischen Schmerzen.

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James Tyler Kent 

und seine homöopathische Behandlung bei Masern

James Tyler Kent war ein US-amerikanischer Arzt und Homöopath. 1897 veröffentlichte er ein Repertorium, das noch heute eine Grundlage der homöopathischen Praxis ist. Kent arbeitete 1871 zunächst als praktischer Arzt. Mit 28 Jahren erhielt er den Posten des Anatomie Professors. Durch eine Erkrankung seiner Frau deren Zustand sich stetig verschlechterter zog er die Hilfe eines homöopathisch arbeiteten Kollegen hinzu. Aufgrund der Genesung seiner Frau durch die Homöopathie, begann er ein Studium der Homöopathie und gab vorerst seinen Lehrstuhl am American College wieder auf. Erst 4 Jahre später begann er nun am Missouri Homoepathic College als Chirug zu arbeiten. 1888 erhielt Kent einen Lehrauftrag für Arzneimittelbilder der Materia Medica. In seinem Repertorium, einem Nachschlagewerk über Krankheitssymptome und die hierfür geeigneten homöopathischen Arzneien, erwähnte er auch die Symptome und zugehörige Arzneien zur Behandlung von Masern und deren Komplikationen.

Masernartige Hautausschläge im Halsbereich: Arsenicum album, Copaiva, Morphinum

Masernartige Hautausschläge Extremitäten: Copaiva, Arsenicum album

Maserartige Hautausschläge an den Armen: Copaiva, Rhus toxicodendron

Masernartige Hautausschläge auf dem Handrücken: Copaiva

Husten bei Masern: Copaiva, Coffea, Eupatorium perfoliatum, Scilla, Spongia

Trockener Husten nach Masern: Hyoscyamus, Chamomilla, Drosera, Ignatia

Kopfschmerzen nach Masern: Belladonna, Carb vegetabilis, Dulcamara, Helleborus, Hyoscyamus, Rhus-tox, Pulsatilla, Sulfur.

Lungenentzündung nach Masern: Kalium carbonicum

Meningitis nach Masern und Scharlach: Dulcamara

Taubheit der Arme und Handgelenk bei Masern: Zincum metallicum

Augenentzündung nach Masern: Pulsatilla, Carbo vegetabilis, Euphrasia, Crotalus horridus, Argentum metallicum

Augenschwäche nach Masern: Pulsatilla, Kalium carbonicum

Schwachsichtigkeit nach Masern: Pulsatilla, Kalium carbonicum, Euphrasia, Causticum

Absonderung aus dem Ohr nach Masern: Pulsatilla, Carbo vegetabilis, Sulfur, Crotalus horridus, Mercurius, Cactus, Colchicum, Lycopodium, Nitricum acidum, Bovista.

Schwerhörigkeit nach Masern: Argentum nitricum, Asarum, Carbo vegetabilis, Mercurius, Pulsatilla, Silicea, Sulfur.

Asthma nach Masern: Carbo vegetabilis, Bromum

Atemnot durch Unterdrückung von Masern: Chamomilla, Pulsatilla, Zincum metallicum

Dies ist nur eine der wichtigsten Symptome von Masern. Natürlich ist für die Auswahl der homöopathischen Arznei(ein) immer auch die Persönlichkeit des Menschen zu berücksichtigen.


Amydalus persica

Der Pfirsichbaum

erreicht eine Wuchshöhe bis zu 8 Meter und gehört zu den Rosengewächsen. Aufgrund der Farben der Frucht, die zwischen Gold, Rosa und Weinrot variieren, steht er symbolisch für das höhere Selbst, bedingungslose Liebe und Erotik/Erdung. Die Chinesen sehen in ihm ein Symbol für die Unsterblichkeit und die der archetypischen Mutter. Mit den Zweigen des Pfirsichbaumes vertreiben sie die bösen Geister.
Hildegard von Bingen verwendete alle Anteile des Baumes um Tränenfluss, Kopfschmerzen und Gicht zu beseitigen.
Die umgangssprachliche Pfirsichhaut erhält man durch die im Pfirsich enthaltenen B-Vitamine.
Und in der Homöopathie werden durch die Potenzierung der Pfirsichbaumrinde folgenden Beschwerden geheilt:
Die Milz das Organ der Blutbildung und Schutz und Entgiftungsorgan des Herzens ist vergrößert was oft einer Verdauungsstörung zugrunde liegt. Diese wiederum äußert sich hier im Beschwerdebild durch Würgen mit Übelkeit und dauerndem Erbrechen, auch in der Schwangerschaft. Bereits die einfachsten Speisen sind unbekömmlich. Kinder können keine Nahrung behalten. Die Zungenkanten und die Spitze weisen einen roten Belag auf. Der Erkrankte hat seinen Geschmack und Geruchsinn verloren. Das Schlucken ist schwierig und schmerzhaft und man wird überwältigt von einem Erstickungsgefühl. Das Zäpfchen ist geschwollen und entzündet ebenso die Mandeln. Weitere Symptome sind Augenschmerzen wie von einem Fremdkörper. Schmerzen unter dem Zehennagel bei Druck (enge Schuhe). Samenabgang bei Stuhlgang mit Schwäche. Verletzungen und/oder Verstauchungen der Knöchel und Handgelenke. Verwirrung durch den Genuss von Wein.


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Pulsatilla pratensis - Küchenschelle

Anemone pulsatilla, griech: anemos = Wind, lat: pulsare, pulsieren im Wind

Mild, sanft und nachgiebig ist die Person die diese Arznei benötigt. In England wird sie "Schamhaftes Mädchen" genannt. Sie fürchtet sich Herausforderungen selbstständig zu bewältigen was sich als Unentschlossenheit, Wechselhaftigkeit und einer Unverträglichkeit von fetten und schweren Speisen zeigt. Pulsatilla scheint bedürftig zu sein und hat stets einen unstillbaren Hunger nach Liebe. Immer wieder begleitet sie auch ein Gefühl von Verlassenheit. Kinder mögen daher gerne viel Aufmerksamkeit und Liebkosungen. Wie in der Natur wächst und steht Pulsatilla nie lange allein. Sie erscheint in der kühlen Luft des Frühjahrs und ist daher auch als Osterblume bekannt. Als menschliches Wesen umgibt sie sich gerne mit Menschen die für sie handeln und Verantwortung übernehmen. Deshalb versucht sie stets anderen zu gefallen. Sie ist nachgiebig manchmal sogar unterwürfig, gluckenhaft und tut unschuldig. Überaus furchtsam ist sie beim Alleinsein am Abend, bei Dunkelheit, Geister, dem anderen Geschlecht gegenüber und neigt auch zu Extremen von Freude und Schmerz. Hilfreich wird sie eingesetzt bei Ohrenschmerzen die in ihrem Charakter stechend oder berstend sind oder sich anfühlen als ob etwas nach außen drückt. Ohrgeräusche wie ein Rauschen das gleichzeitig mit dem Puls auftritt. Die Ohrenschmerzen entstehen durch Erkältung ebenso die Schwerhörigkeit. Sie treten auf beim Nase schnäuzen auf und sind nachts schlimmer. Durch kalte Anwendungen und im Freien werden sie besser. Bei Mittelohrentzündung die bei Pulsatilla auch chronisch verlaufen, kann das Trommelfell perforieren. Dicke, gelbliche, milde Absonderungen aus Augen und Ohren. Diese können bei den Ohren widerlich stinkend sein. Geschmacks und Geruchsverlust. Angewendet wird Pulsatilla ebenfalls nach Einnahme eisenhaltiger Präparate oder bei und nach Masern. Aber auch wenn die erste gesundheitliche Störung in der Pupertät lag. Entzündung der Hoden mit Rückzug bei Mumps und Gonorrhoe. Durch feuchte Füße wird die Menses unterdrückt sein und eine Entzündung der Eierstöcke kann entstehen. Verlangen nach frischer Luft die immer bessert, sogar wenn sie fröstelt hilft dem Pulsatilla bedürftigen Menschen. Das Herausragenste an Pulsatilla ist aber ihre Wechselhaftigkeit, die sich uns in ihrer Blüte, Farbe, Form, Behaarung (45 Varianten bei P. pratensis) und dem Boden auf dem sie gedeiht, zeigt. Schneller Wechsel der Symptome die heute hier auftreten und morgen da sind. Oder morgen verschwinden und dafür ein anderes entstehen lassen. Die Neigung zum Weinen die zur Fröhlichkeit, die Nachgiebigkeit die in Reizbarkeit und Ärger wechselt, wenn die so Empfindliche sich verletzt fühlt. Erlösung erhält Pulsatilla wenn sie sich ein Herz fasst und sich den Herausforderung des Lebens stellt.

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Gundelrebe - Gundermann


Dieses hübsch blühende Kraut der Gundelrebe kann man jetzt das ganze Frühjahr über sammeln. Es enthält Bitter und Gerbstoffe, Vitamin C und ausreichend Kalium. Durch ihre Inhaltsstoffe aktiviert sie einerseits alle Körperorgane und verleiht sie darüber hinaus zusammen mit anderen Kräutern einem Frühlingssalat auch ein appetitliches Aussehen. Als Hausmittel wusste schon Hildegard von Bingen sie nutzbringend bei Magenverstimmung mit Durchfällen, Husten mit zähem Schleim, Gelbsucht, Galle-, Leber- und Nierenbeschwerden, Muskelschwund, chronisch erkrankten Menschen, Kopfbrummen mit Ohrensausen sowie Entzündungen im Mund einzusetzen. Sie verordnete die Gundelrebe gekocht als Gemüse oder in der Suppe zu essen, oder als Umschlag auf die Brust zu legen während man ein warmes Bad nimmt.

Die einfachste Anwendung ist jedoch 1 bis 2 Teelöffel Gundelrebe mit ¼ Liter kochendem Wasser zu überbrühen 5 Minuten ziehen lassen und 1 bis 2 Tassen am Tag zu trinken. Wohl bekomm's.

Chelidonium majus - Schöllkraut

Eine allgemeine Lethargie die begleitet ist von einem lähmenden Ziehen in einzelnen Körperteilen ist typisch für den Menschen, der diese Arznei benötigt. Hinzu kommt ein andauernder Schmerz unter dem unteren Winkel des rechten Schulterblattes. Allzu gerne gibt dieser Mensch Anweisungen und ist auch bereit für seinen Standpunkt zu kämpfen. Seine Vorschläge sind praktisch. Beleidigt ist er jedoch wenn seine Meinung nicht befolgt wird. Vom Nacken zieht eisige Kälte den Kopf hoch. Diese wird auch in den Fingerspitzen wahrgenommen. Benommenheit bis taubes Gefühl im Kopf. Schwindel mit Neigung nach vorn zu fallen. Rechtsseitiger Kopfschmerz hinter dem Ohr der ausstrahlt zum Schulterblatt. Zwischenrippenneuralgie. Komplikationen der Gallenblase während der Schwangerschaft. Gelbsucht durch Leberschaden und Gallenblasenverschluß. Gallenkolik, Gallensteine, zusammenschnürendes Bandgefühl um die Lebergegend, Gärung und träge Darmtätigkeit. Der Stuhl ist hart, hellgelb-lehmfarben, teigig und schwimmt auf dem Wasser. Durchfall abwechselnd mit Verstopfung. Übelkeit und Erbrechen wird gebessert durch trinken sehr heissem Wasser. Die Augen sehen schmutzig-gelb aus und sind wund beim Hochblicken. Neuralgie über dem rechten Auge mit reichlichem Tränenfluss. Schmerzen in Armen, Händen und Handgelenken. Rheumatische Hüft und Oberschenkelschmerzen. Sowie unerträgliche Schmerzen in den Fersen, wie eingeschnürt durch zu enge Schuhe.

Verschlechtert wird sein Zustand durch Bewegung, Berührung, sehr früh morgens, nach Wetterwechsel. Besser geht es ihm nach heissem Essen und heisser Milch, und durch Druck.


Allergie


Heute Morgen las ich einen Artikel über "Tipps bei Allergien". Alternativ dazu gibt es immer andere Möglichkeiten. Allerdings kann bei einer homöopathische Behandlung, Familienaufstellungen oder anderen Aufarbeitungsmöglichkeiten nie gesagt werden, wie viel Zeit oder Behandlungen der Patient benötigt um von seiner Allergie befreit zu werden. Antihistamin und Cortison wirken sofort. Viele Menschen scheuen zum Beispiel aus finanziellen Gründen so eine Behandlung oder Sitzung. Geld gegen Gesundheit. Sind wir uns so wenig wert? Ist uns das "Essen oder Frühstücken gehen", shoppen oder in den Urlaub fahren, wirklich so viel mehr wert als unsere Gesundheit? Es gibt auch andere Möglichkeiten mit Allergien umzugehen. Nicht immer muss man sofort zu diversen Histamin hemmenden Arzneien greifen. Egal ob allopathisch oder pflanzliche Allergiehemmer. Die Allergene zu meiden, im Haus zu bleiben oder an einen anderen Ort zu reisen ist auf Dauer keine Lösung und entspannt nur kurzfristig.

Kompensieren, auf der Lauer liegen (ich merke schon wie es kribbelt), vermeiden, nach Prothesen suchen und jammern anstatt etwas zu ändern, das sind die 5 Ausweichmanöver der wir uns gerne bedienen.

Die Mehrzahl der Menschen neigt leider immer noch dazu die Schuld für ihre Beschwerden im Außen (Natur oder Mitmenschen) zu sehen. Die Pollen sind Schuld, Milchprodukte erzeugen bei mir Hautausschläge und Atemwegserkrankungen, Hülsenfrüchte Verdauungsprobleme etc.

Alles wird ausgegrenzt und wir merken dabei nicht, dass wir unseren Lebensraum immer mehr einschränken und uns auch nicht die nötige Ruhe schenken. Warum fangen wir nicht endlich an zu handeln? Wann nehmen wir die Verantwortung für unser Leben selbst in die Hand, anstatt auszuweichen? Wann fangen wir an hinter den Schleier zu schauen? Gegen was kämpfe ich wirklich? Vor jeder Manifestation oder Krankheit, steht ein emotionales Ereignis das nicht verarbeitet wurde. Hier sitzt für mich die Ursache jeder Krankheit.


Ammonium carbonicum - Hirschhornsalz

Die Herstellung von Hirschhornsalz erfolgt früher durch das Trocknen des Horns, der Klauen und des Leders von Hirschen. Zwischen dem 17. und 20 Jhrdt. wurde es als Riechsalz zur Belebung von Schwindel und Ohnmacht benutzt. Stellen wir uns die Damen aus jener Zeit vor die regelrecht in Ohnmacht vielen, sei es weil ihr Mieder viel zu eng geschnürt war oder weil sie sich aus einer plötzlich entstandenen für sie bedrohlichen Situation entziehen wollten. Das enthaltene Ammoniak im Hirschhorn bewirkte schnell einen verstärkten Atemreiz von Nase und Lungen. Die Dame erwachte und alle Aufmerksamkeit galt nun ihr und nicht mehr dem Ereignis. In homöopathischer Form ist es hilfreich für Menschen die sich zwar den Einschränkungen die sie durch ihre Familie (auch Arbeit, Chef, Lehrer) erfahren, fügen, aber dennoch nicht von ihr akzeptiert werden. Auslöser dieser Einschränkungen sind: Verlust der Arbeit, Abkühlung (unterkühlte Stimmung in der Familie), Enttäuschung, Scheidung der Eltern und Folgen von Scharlach. Als Reaktion zeigt dieser Mensch seinen Groll gegen denjenigen der dies verursacht hat und reagiert damit indem er andere und sich vernachlässigt. Übelgelaunt, vergesslich und weinerlich neigt er dazu Unvernünftiges zu tun. Der Betroffene fühlt sich entfremdet von seiner Familie und kann sogar den Kontakt zu ihr abbrechen. Auch eine Form von Ohnmacht! Es kann aber auch sein das er aus Mangel an Willenskraft nur davon spricht. Und obwohl er zum Starrsinn neigt, ist er auch vorsichtig bis ängstlich, gelegentlich unbeständig.

Schwäche mit Angst, durch Bewegung, durch Sprechen oder Sprechen anderer. Ist schon morgens nach dem Erwachen müde. Für leistungsschwache Kinder und alte Menschen die im Alter an Gewicht zunehmen. Alle Organe fühlen sich schwer an. Druckgefühl in der Brust mit rasselnde Geräusche ohne Auswurf. Husten der kurz, trocken aber hartnäckig ist. Asthma bis zur Lungenblähung. Hörbares Herzklopfen mit Angst und kaltem Schweiss. Erwacht mit Herzklopfen und Atemnot, kann nicht sprechen. Augenbrennen mit Lichtscheu. Nasenbluten nach dem Waschen und nach dem Essen. Kinder schniefen weil die Nase verstopft ist. Flechten um den Mund oder eingerissene Mundwinkel. Blutende Hämorrhoiden die während der Menses schlechter sind. Große Zehe schmerzhaft - Gicht. Reißen in den Fußgelenken und Fußknochen besser durch Bettwärme. Verschlechterung abends, durch kaltes nasses Wetter, Waschen oder nasse Anwendungen.

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Homöopathische Arzneien und ihre Wirkung


Ailanthus glanulosa - Götterbaum


Im Mittelpunkt seiner Wirkkraft steht die Zersetzung des Blutes. Ailanthus wird verabreicht bei Fiebererkrankungen mit niedrigen Temperaturen. Sein Symptombild ähnelt dem durch Streptokokken ausgelöste Infektionen, wie Tonsillitis, Scharlach und Diphtherie. Und findet eine weitere Anwendung bei Heuschnupfen und Asthma. Der Betroffene hat Blut unterlaufende Augen mit erweiterten Pupillen und ist lichtscheu. Die Haut ist mahagonirot, marmoriert oder blass. Das Kinn rot. Der Ausschlag ist fleckförmig klein bis großflächig. Bläschen befinden sich auf den Lippen, Finger und Daumenspitzen. Blaubraune Hitzeblattern die jedes Jahr wiederkommen. Oder große Blasen mit dunklem Serum. Es besteht ein unregelmäßig fleckiger, bläulicher Ausschlag der bei Druck verschwindet. Die Haut ist fühlt sich kalt an. Die Finger sind morgens beim Erwachen taub. Raynaud-Krankheit. Beim Augenblinzeln fühlt sich die Hornhaut rauh an. Lichtblitze entsthen beim Augenschliessen. Der Schnupfen eitrig am Vormittag oder reichlich, dünn und blutig. Morgens beim Erwachen ist die Stimme heiser und kruppös. Die Atmung ist beschleunigt, unregelmäßig. Der Hals ist entzündet, dunkelrot, stark geschwollen innen und äußerlich. Schluckschmerzen die zu den Ohren ausstrahlen. Bei Berührung oder Kratzen werden die Ohren rot. Er verspürt ein Völlegefühl in der Brust das gebessert wird durch abhusten eines flockigen Auswurfs. Der Husten ist trocken und hackend, oder beklemmend. Die Lungen sind schmerzhaft und schwach.
Der Erkrankte will nichts Fremdes schlucken, damit ist sowohl die Nahrung wie auch das was er nicht kennt, gemeint. Er ist apathisch ,gleichgültig und murmelt vor sich hin. Alles "erscheint ihm unwirklich". Er erkennt niemanden und hat das Gefühl, dass Tiere an seinem Bein hochkriechen. Erschöpfung und Ruhelosigkeit begleiten seine Kopfschmerzen. Diese sitzen in der Stirnmitte oder an den Schläfen in denen es auch prickelt. Der Kopf fühlt sich brennend heiß und schwer an und wird durch Druck gebessert.

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